Umgebung/Freizeit

Wietze ist Gold wert

Wietze heißt nach dem Fluss, der den Ort umschließt. Seine Auenlandschaft lockt Naturliebhaber. Kiefernwälder mit Eichensaum und Aussichtspunkte liegen vor der Haustür. Das Aller-Leine-Tal ist beliebt bei Spaziergängern, Rad- und Wassertouristen.

Der Sport- und Freizeitpark mit großem Hallen- und Freibad geht weit über durchschnittliche Angebote hinaus. Das Goldwaschcamp ist bekannt, denn in der Wietze wird tatsächlich Gold ausgewaschen. Man kann Kurse belegen.

Wietze hat auch Geschichte: Die barocke Stechinelli-Kapelle von 1692 erinnert an einen Italiener, der durch Wein-, Tuch- und Grundstücksgeschäfte zu Reichtum und Rittergütern kam und General-Erbpostmeister und Reichsfreiherr wurde.

Gut 100 Jahre war Wietze die schwarzgoldene Stadt, das „Texas der Südheide”. 1859 wurde hier eine der ersten erfolgreichen Erdölbohrungen weltweit durchgeführt. 1899 entbrannte das Ölfieber. Wietze deckte damals den Ölbedarf des Kaiserreiches. Bis 1963 wurde das schwarze Gold gefördert. Daran erinnern noch heute das Gemeindewappen, Straßennamen, repräsentative Villen und Pferdekopfpumpen als technische Denkmale entlang der Bundesstraße. 2009 besuchten knapp 19.000 Gäste das Deutsche Erdölmuseum.

Ob man nun eine Radtour entlang der Aller auf dem Aller-Radweg plant oder einen spannenden Tag im Erdölmuseum verbringen will, Wietze und seine Umgebung hat verschiedene Freizeitangebote für Jedermann zu bieten.

Freizeitaktivitäten:

Allerradweg
Bootsverleih am Allerhorn

Förderverein Schwimmbad Wietze e.V.
Tennisclub Wietze
TSV Wietze
Wassersport im Aller-Leine-Tal

zur Sparkasse
 

> Burkhard Rühmland, Sportlehrer beim TSV Wietze

"Wietze, hier ist die Welt noch in Ordnung."

 

Wietze (Foto: Gemeinde Wietze)

Goldwaschcamp (Foto: Jan Bollmann)

Wietze (Foto: Gemeinde Wietze)

Pferdekopfpumpe